Sonntag, April 15, 2007

Abschied von Angkor und Siem Reap

 
 
der Sonnenuntergang war zwar schoen, aber es war viel zu voll und daher gingen wir vorzeitig zum Tuktuk zurueck, wobei aber auch schon der rueckweg an das Ende eines Fussballspieles erinnerte
 
 
Das war unser Guesthouse, der perfekte Ort um anzukommen, Infos zu bekomen und sich nach den Tempeltagen auszuruhen
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Montag 9.4.

Der Tag fing schon gut an :-) zum Fruehstuck bestellten wir uns Baguette, Kaese, Butter und Marmelade, das bekamen wir dann auch, allerdings alles auf einmal! war ungewohnt aber gar nicht so schlecht....
 
Dann wurde wir von einem Pickup abgeholt und auf gings auf die Ladeflaeche, wir wollten in die Geisterstadt Bokor fahren. Wir wussten zwar, dass der Weg ein wenig holprig ist, aber damit hatten wir nicht gerechnet: Einen Weg, geschweige denn Strasse gab es gar nicht, vielmehr fuhren wir 2 STUNDEN!!! eine Art Flussbett nach oben. Ab und zu war zwar noch ein wenig Asphalt zu sehen, aber es war superholprig und unser Hintern und arme wussten abends was sie getan hatte... Ach ja und wir mussten hoellisch aufpassen nicht von tiefhaengenden Zweigen eine gewischt zu bekommen, was aber nicht immer klappte :-)
 
 
 
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Pnomh Bokor

 
 
 
 
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Geisterstadt Pnohm Bokor

 
Nach 2 Stunden Ruettelfahrt erreichten wir endlich Bokor. Hier auf 1080 Metern Hoehe wurde in den 20er Jahren ein Casino und Hotels erbaut. dies war alles sehr nobel und feudal (alleine die Vorstellung alles da hoch karren zu muessen....)
Durch den Vietnamkrieg, aber auch die roten Khmer wurde viel zerstoert, man sieht heute noch die Einschussloecher und alles ist in ein rostiges Rot getaucht. Gleichzeitig stieg warmer Nebel aus den tieferen Ebenen hoch und das steigerte noch den mystischen Eindruck
 
 
 
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Bokor

 
 
 
 
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Und weiter gehts

Nach der geisterstadt stand noch eine einstuendige Wanderung durch den Djungel auf dem Programm... Die Wanderung entpuppte sich als Rennen und wir taten unser bestes dem Fuehrer hinterher zu kommen...
 
Das blieb allerdings nicht ohne Folgen :-)
 
 
zum Abschluss fuhren wir mit einem Boot den Fluss hinunter in den Sonnenuntergang hinein, herrlich kitschig, aber wunderschoen...
 
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Am ende eines langen Tages

 
 
 
 
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Uns so ging ein beeindruckender, unbequemer, aber auch schoener Tag zu Ende :-) Als Das Boot schliesslich anlegte, hiess es: Dankeschoen und auf Wiedersehen, zum Guesthouse mussten wir dann laufen...

Am Wasserfall

 
 
 


Nun Ja das wurde uns zumindest erzaehlt :-)
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Unterwegs mit dem Motorradtaxi

 
 
 
 
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die Rockerbraeute

 
 
 
 
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Montag, April 09, 2007

Im Taxi nach Kampot

Am Samstag, 14.4. ist Neujahrsfest in Kambodscha, wir hatten uns darauf gefreut etwas davon mitzubekommen, allerdings sind bisher die einzigsten Vorboten, dass die Busse teurer werden...
Nach Kampot, wo wir heute hinreisen wollten fahren gar keine Busse (nie) aber man kann sich einen Platz im Sammeltaxi mieten . das kostet 3,50 Dollar pro Platz, was aber bedeutet dass 4-5 Leute auf die Ruecksitzbank und 2 auf dem Beifahrersitz gequetscht werden. wir haetten also jeder 2 Plaetze buchen muessen, wenn das mit uns und den Rucksaecken haette klappen sollen. Da die Plaetze aber wegen Neujahr 1 Dollar mehr kosten waeren es zusammen 18 dollar gewesen. der Motorradtaxifahrer, mit dem ich mich ein paar Tage vorher unterhalten hatte, besorgte uns aber ein Privattaxi fuer 20 Dollar :-)
dies war ein alter Toyota Camry, mit dem Steuer auf der rechten Seite (trotz Linksverkehr), mit offenen Fenstern und es roch so, als wenn in diesem Wagen jemand gestorben waere...
Die offenen Fenster waren erst angenehm, als wir schneller fuhren, zog es aber schrecklich und wir mummelten uns in Tuecher und Jacken ein, da das Fenster keine Kurbel hatte. Das bemerkte der Fahrer dann nach einer Weile, hielt an, fummelte 2 Kabel aus der Tuer und betaetigte so den elektischen Fensterheber...
Hach Fenster sind schon ein schoene Erfindung zumal kurz darauf Regen einsetzte:-)

In Kampot sind wir in einem netten Guesthouse in einer ehemaligen Kolonialvilla untergekommen. Hier wurden uns auch 2 Fahrer fuer den Nachmittag organisiert.
In die Umgebung kommt man nur mit dem Moped und nicht mit einem Auto, daher hatten wir 2 Mopedfahrer, es waren Vater und Sohn. Diana fuhr mit dem "Rocker", der mit halsbrecherischen 30 kmh durch die Gegend "raste" waehrend ich den Vater hatte, der waehrend der Fahrt noch gemuetlich Zeit hatte, mir Khmer beizubringen :-) auf unserer Maschine stand zwar BMW, aber ich vermute, das war nur ein Aufkleber ...
Unser erster Stopp fuehrte uns zu einer Hoehle mit Felsentempel. Hier leuchtete ein Fuehrer mit seiner Taschenlampe fast willkuerlich auf Steine und erzaehlte (erfand?) lustige Geschichten und was die Steine darstellen koennten!
Anschliessend fuhren wir in den Zoo, auch ein Erlebniss fuer sich, denn wir wurden mit unseren Mopeds rumgefahren, parkten kurz vor den Kaefigen und knatterten weiter... Unsere Fahrer hatten grossen Spass daran, mir taten ein wenig die Tiere leid, die zwar sehr gesund aussahen, aber zum Teil in kleinen Gehegen untergebracht waren.
Der letzte Stopp fuehrte uns zu einem Wasserfall, zumindest in der Regenzeit, denn fuer uns war es nur eine kleine Pfuetze, allerdings mit schoenen Steinen drumrum! Nach knapp 4 Stunden waren wir wieder daheim und mein Hintern und Kreuz waren sehr damit einverstanden ;-)

Sonntag, April 08, 2007

Frohe Ostern

Ich hoffe ihr habt heute morgen schon alle fleissig Eier gesucht und gefunden und euch ein leckeres Osterfruehstueck gegoennt :-)
Bei uns gabs zum Fruehstueck auch jeweils 2 Eier fuer mich mit Speck ;-), frisch gepressten o-Saft, Obstsalat, selbstgemachte Marmelade und frisches Baguette (aehnlich wie in Laos ist auch hier der Einfluss der Franzosen noch sichtbar).
Die letzten Tage waren gemuetlich und faul. gestern haben wir einen Bootsschnorchelausflug zu einer Insel unternommen die sehr schoen war. Start und Endpunkt war an dem Strand an dem wir unsere erste Nacht hier verbracht haten. Bei Tageslicht wurde das ganze Dilemma erst sichtbar: Ueberall strandliegen mit einer Mischung aus edicken spiessern und Rastafaris die sich alle massieren, Manikueren oder sonstwie billig verwoehnen lassen (zur Erklaerung: ich freue mich auch, dass ich mich in Asien guenstig Massieren und so lassen kann, aber dennoch zahle ich dafuer einen angemessenen Preis und bin nicht so hochnaesig und ekelhaft wie diese Strandtouris) Dazwischen liefen furchtbar coole Westler rum, die Flyer fuer die Partys am Abend verteilten, es war wie auf Malle (oder wie ich es mir am Ballermann vorstelle) und wir waren froh wieder in unser gemuetliches Bungalowresort mit Meerblick zurueckkommen zu koennen. Der Ausflug war aber wirklich schoen! Mittags gabs gegrillten Fisch mit Baguette und frischem obst, sehr lecker)
Heute wollten wir eigentlich eine im reisefuehrer hochgelobte Jungletour machen, aber da die Veranstalterin, eine ungepflegte Alkoholikerin, die aussah wie Helge Schneider uns dann doch etwas suspekt war, beschlossen wir noch einen Gammeltag einzulegen (Ist ja schliesslich Ostersonntag!)
Das WQetter gibt uns recht, in den letzten Naechten hate es immer mal wieder heftig geregnet und auch heute morgen kam schon ein Duscher.
Wenn man allerdings einen Einheimischen fragt, ob das nun schon der Beginn der Regenzeit ist, hoeren wir immer : Nein, die beginnt erst i Mai, das ist einfach regen :-)
Getsern hat eich auch ein Gespraech mit einem Motorradtaxifahrer, der dachte, in Europa verdient jeder mindesten 20 000 Dollar im Monat und wird mit 45 pensioniert, schoen waers! ;-)
die Sonne kommt wieder raus und ich mach mich dann doch mal auf an den Strand, morgen ziehen wir dann weiter nach Kampot.

Donnerstag, April 05, 2007

Sihanukville

Internet in Kambodscha ist zwar guenstig aber auch sehr sehr langsam, sodass ich leider keine bilder hochladen kann (das mach ich dann in ca 10 tagen in Bangkok, dann koennt ihr auch auf eine geballte Ladung einstellen (allein bei den Tempeln habe ich 210 Bilder geschossen.
die weitlaeufig verstreuten Tempel anlagen von Angkor haben wir uns an 3 Tagen angeschaut. es war beindruckend, wunderschoen aber auch sehr heiss (ca 40 Grad und kaum schatten, das war sogar fuer mich fast zu viel..) es hat sich aber auf jeden Fall gelohnt und wir haetten auch noch einen 4.oder 5. Tag vertragen koennen.
Neben der laengst vergangenes Geschichte der Khmertempel habe wir uns auch ueber die juengere Geschichte Kambodschas informiert, sowohl schriftlich, als auch durch den Besuch eines Landminenmuseums. das war sehr schockierend, zumal auch heute noch ca 2 Kinder pro Tag durch eine landmine verstuemmelt oder getoetet werden! Kambodscha ist auch das Land mit der hoechsten Prothesenanzahl der welt und man sieht viele Opfer dieser Unmenschlichkeiten!
Von urspuenglich 10 Millionen Minen sind heute noch ca 2 millionen in Busch und landschaft versteckt. Viele Minen sehen aus wie Spielzeuge und daher trifft es auch meistens Kinder, wie boese ist doch die Welt!
Wir hatten uns lange ueberlegt, ob wir uns auch mit diesem Thema auseinander setzen sollten uns dann aber dazu entschieden, da es leider zu dem Land, das wir gerade besuchen dazugehoert...

Gestern sind wir dann von Siem reap quer durchs Land nach Sihanukville (oder so aehnlich...) gefahren. die Busfahrt war laut, heiss und unbequem. laut, da zum einen der fahrer trotz stangerlgrader Strasse staendig hupte (ob er tuerkisches blut in den adern hatte? Zum anderen lief staendig der Fernseher, erst mit ueberlauten Karaokevideos und dann mit Slapstickvideos (2 Leute schmeissen sich gegenseitig ca 5 Minutenlang ins Wasser und der ganze Bus lacht wie kleine Kinder... :-)
wir hatten damit gerechnet, den Bus mit Menschen, Huenern und Reissaecken zu teilen, aber auc hier sind neue Zeiten angebrochen: ausser Erwachsenen, 3 westlern und ein paar schreienden Kindern wurden Computer und ein Fitnesstepper durch das Land Kutschiert....

Nach ca 9 Stunden erreichten wir S........... und kaempften uns durch die wartenden Motoradtaxifahrer zu einem Tuktuk, dass uns zu unserem Guesthouse Cluod 9 bringen sollte. nach einem Umweg ueber "chez Claude"(spricht sich leider fast genauso fuer einen Kambodschaner). erreichten wir unseren traumbungalow. Mit 16 Dollar pro Nacht eigentlich ausserhalb unseres Budgets aber wir waren froh anzukommen udn ein schoenes Dach ueber dem Kopf zu haben. Der bulngalow lag romantisch ueber einer schioenen Bucht mit freiem Wasserblick. Abends gingen wir am Stand essen und wunderten uns schon ein wenig, warum trotz der vielen Lokale zo wenig Menshcen da waren. Gegen 10 uhr gingen wir schlafen und wachten gegen 11 Uhr wieder auf : Die Menschenmassen hatten wohl alle noch geschlafen udn sich erst spaeter in der Stranddisko getrofffen, wo sie dann bis 4 Uhr morgens zu lauter Technomusik feierten, na bravo...
Daher sind wir heute weitergezogen an einen ruhigeren Strand, wo wir fuer unseren Bungalow auch nur 5 Dollar bezahlen muessen :-)

Montag, April 02, 2007

Kambodscha

Am Samstag sind wir von Bangkok nach Siem Reap geflogen und dort direkt vom fahrer unseres Guesthouses abgeholt worden, dieser Fahrer faehrt uns nun auch fuer 3 Tage durch die Tempelanlagen von Angkor (leider klappt es hier nicht, Bilder hochzuladen, ich versuchs aber weiter...)
Hach ist das schoen, dass Diana da ist! nachdem ich in Neuseeland ja schon ein wenig Heimweh hatte, gehts mir jetzt wieder gut und ich freue mich, nicht allein zu reisen! Das Wiedersehen nach 7 Monaten mussten wir natuerlich feiern und so haben wir die ersten beiden Besichtigungstage ziemlich verstrahlt aber dennoch tapfer durchgehalten. Die Anlagen sind wunderschoen, manchmal kommt wirklich eine zauberhafte Stimmung auf, aber manchmal ist es auch einfach nur schrecklich nervig mit 35475496537 japanern um ein Fotomotiv streiten zu muessen ...
das wars fuer erste liebe gruesse aus Siem reap auch von Diana

Kambodscha

Am Samstag sind wir von Bangkok nach Siem Reap geflogen und dort direkt vom fahrer unseres Guesthouses abgeholt worden, dierser Fahrer faehrt buns nun auch fuer 3 Tage durch die Tempelanlagen von Angkor (leider klappt es hier nicht, Bilder hochzuladen, ich versuchs aber weiter...)
Hach ist das schoen, dass Diana da ist! nachdem ich in neuseeland ja schon einwenig Heimweh hatte, gehts mir jetzt wieder gut und ich freue mich, dass Diana da ist! Das Wiedersehen nach 7 Monaten mussten wir natuerlich feiern und so haben wir die ersten beiden Besichtigungstage ziemlich verstrahlt aber dennoch tapfer durchgehalten. Die Anlagen sind wunderschoen, manchmal kommt wirklich eine zauberhafte Stimmung auf, aber manchmal ist es auch einfach nur schrecklich nervig mit 35475496537 japanern um ein Fotomotiv streiten zu muessen ...
das wars fuer erste liebe gruesse aus Siem reap