Mittwoch, März 14, 2007

Rap, Raft n Rock



Heute stand wieder ein grosses Abenteuer auf dem Program: Rap (Abseilen), Raft und Rock Klettern.
es war eine wunderbare Tour!
Die Gruppen werden bewusst klein gehalten und so starteten wir zu 6. mit einem netten guide unser Unterwelt abendteuer...
Zunaechst wurden wir in schicke neoprenanzuege gesteckt die zusaetzlich noch mit hochmodernen lila Stoffhosen bedeckt wurden. dann folgten Klettergurt, Helm und stirnlampe, nicht zu vergessen wunderschoene weisse Gummistiefel und los gings!
zuerst ging es ans Abseilen: 30 meter in die TIEFE, DAS WAR SCHON MAL RICHTIG SPANNEND ABER HELDENHAFT BEWAELTIGTE ICH DIESE hERRAUSFORDERUNG :-)
ups weis grad nicht warum das gross geschrieben wurde, passt aber...
Unten folgten wir dem fluss in eine Kathedralenartige Hoehle. hier konnten wir schon einige Gluehwuermchen bewundern aber es kam noch besser!
wi machten unsere Lampen aus und stolperten im finsteren weiter und die Gluehwuermschen wurden immer mehr (es sind ehrlich esagt keine wuermchen sondern maden, aber schlau wie die Neuseelaender sind dachten sie sich Glowworm klingt angenehmer...

auf einmal meinte unser Guide wir muessten nun ganz stil sein, damit er ein Insekt nachahmen koenne und wir sehen konnten wie die Gluehwuermchen reagieren. Wir warteten also ganz gespannd, als er im Dunkeln seinen reifen mt Karacho auf das Wasser schlug. Die gluehwuermchen wurden auf einmal strahlend hell und wir dachten das lag an dem Schreck. Mit dem Schreck hatte es schon etas zu tun, aber mit unserem:
durch den Schreck schuettet der Koerper Adrenalin aus und dadurch wird die Wahrnehmung verbessert und die Pupillen erweitert und deshalb nahmen wir die Tiere heller wahr :-)

Nachdem wir eine Weile durch die Dunkelheit gestapft waren machten wir uns auf den Rueckweg : wir haten Traktorreifen dabei und setzten uns hinnein und trieben so durch den "Sternenhimmel" flussabwaerts
als wir wieder an der Einstiegsstelle raus kamen war das abendteuer aber noch nicht vorbei, wir stiegen in den naechsten Tunnel, fuhren diesmal als Kette durch die Dunkelheit, kletterten ueber und durch Felsen und trieben wieder ein Stueck weiter,
Dann haten wir uns eine kleine Pause mit heissem Tee (das Wasser war nur 13 Grad kalt bzw warm) und einen Schokoriegel verdient.
Anschliessend gings den selben Weg wieder zurueck...
Am Einstieg angekommen wartete nun die letzte Herrausfprderung auf uns : die 30 Meter wider nach oben klettern. mit den Gummistiefeln war das schon ein bisschen zapfig umso stolzer war ich als ich wieder oben war!
wir waren insgesammt 3 Stunden in den Hoehlen, die meiste Zeit im Dunkeln, es war zwar kalt aber wunderwunderschoen!

Nun habe ich eine kleine bite an ale Mitleser: bitte drueckt mir die Daumen, dass ab spaetestens freitag das Wetter wieder gut ist. Grad schuettet es naemlich aus Kuebeln und ich brauche unbedingt schoens Wetter fuers naechste Abenteuer





vor dem Abstieg





es geht abwaerts!


uner mir gehts 30 meter runter und ich musste mich selber abseilen....


da war die fahrt auf dem Traktorreifen schon bequemer :-)


im Hintergrund sieht man die Gluehwuermchen, wir mussten 30 sekunden fue dieses Bild still halten aher der etwas verkrampfte Gesichtsausdruck...

Das Klettern durch die engen Spalten war nicht so mei Ding, diese habe ich bewaeltigt, bei der naechsten habe ich aber wieder umgedreht, was vermutlich umstaendlicher war als weiter zu krabbeln, aber wenn ich nicht will, dann will ich nicht...

Finale!







Montag, März 12, 2007

Tanz auf dem Vulkan






Bereits in Australien bekam ich als den ultimativen Neusseelandtipp Tongarinocrossing zu hoeren...

Dies ist ein Wanderweg, der einen in 7 - 8 Stunden ueber eine wunderschoene Vulkanlandschaft zwischen 2 Vulkanen hindurch fuehrt. Als ich die Einzelheiten hoerte (ua 3 Stunden steil bergauf) war schnell klar: das ist nichts fuer die Marion!

jeder aber auch wirklich jeder den ich traf schwaermte davon und meinte es ist schon schaffbar, zumal immer wieder auch Senioren mit Flipflops, Handtaeschchen und Kinderwagen auf dem Treck gesehen wurden die es auch irgendwie geschafft hatten....

Nun ja dann ich halt auch... Todesmutig meldete ich mich fuer den Transfer am naechsten Morgen an und setzte mich dann mit dem Thema Ueberlebensnahrung in den Bergen auseinander. da ich davon keine Ahnung habe, packte ich folgendes ein : selbstgemachter Nudelsalat, hartgekochte Eier, einen apfel sowie einen Energieriegel, dessen Energie wohl zu 97 Prozent aus Zucker bestand. Ich ging frueh schlafen ud hatte wilde Traeume von bergtrollen und Unwettern) der wecker schon um 5 uhr 30 klingelte ( fuer den nachmittag war Regen angesagt und so wollte ich den Treck vorher hinter mich bringen...)
die Fahrt mit demBus dauerte ca 45 minuten und ich war schon ganz aufgeregt nun den schoensten Treck Neuseelands besteigen zu muessen....

Ausgeruestet war ich neben der Brotzeit mit 3 Litern Wasser, Wanderstoecken, mp3 Player, Sonnencreme, Sonnenbrille und Regenzeug.
Um 3 Dinge war ich wirklich dankbar, die anderen 3 habe ich umsonst mitgeschleppt....

nun ging es aber los: die ersten 45 Minuten gingen schoen geradeaus und waren leicht zu bewaeltigen! es war ein wenig nebelig aber es versprach ein schoener Tag zu werden (ist doch schliesslich so in den Bergen:wenn der nebel weg ist scheint die Sonne, nicht war?!?)

dann lag der erste steile Anstieg vor uns und ich kaempfte mich tapfer, wenn auch leise vor mich hinfluchend nach oben (hier war ich das 1. Mal dankbar um die Musik in meinem Ohr und die Wanderstoecke, die mich wirklich gerettet haben)

alle paar Schritte hielt ich an um die Aussicht zu geniessen die sich hier natuerlich auch alle paar Schritte dramatisch veraendert (nun ja eigentlich nicht sosehr, aber ich musste halt verschnaufen...)

Ich versuchte eine neue Taktik: angeblich dauert der erste Anstieg 1 Stunde ich dachte: vielleicht flacht das Gelaende ja automatisch ab, wenn die Stunde vorrueber ist. ... klappt leider nicht :-(
Dennoch war hier noch alles in Ordnung, es war zwar noch nebelig aber ab und zu konnte man einen Blick auf den ersten Vulkan erhaschen (uebrignes MORDOR vom Herrn der Ringe)
nach 1 Stunde und 15 minuten war der erste Anstieg geschafft ud froehlich lief ich durch den ersten Krater: Sah aus wie auf dem Mond und der Wind pfiff mit 40kmh.

der naechste Anstieg sah nett und klein aus und ich wunderte mich schon warum er angeblich auch 1 Stunde dauern sollte.
bald erkannte ich: der groesste Teil der Strecke lag im Nebel!
dieser wurde auch immer dichter und feuchter sodass ich schnell nass wurde.
mein Regenzeug holte ich da allerdings noch nicht hervor, denn schliesslich war es ganz unten im Rucksack und ich dachte ist eh gleich vorbei...
der wind nahm immer mehr zu und schliesslich erreichte er 65 kmh und war kalt und nass

Mit Musik geht alles besser


Hier sieht ja noch alles recht harmlos und nach einem tag mit guten Entwicklungschancen aus, aber....






das stoerte mich natuerlich wenig, bergsteigerisch begabt und erprobt wie ich war stapfte ich munter weiter. ..

die Sicht wurde immer schlechter und so schlitterte ich den "Huegel" hinauf, waehrend dieser immer steiler und hoeher wurde. Zum Glueck war der Nebel gnaedig und zeigte mir immer nur die naechsten 10 Meter, sodass ich das ganze Grauen nicht zu Gesicht bekam
Ich war wiederum sehr froh um die Wandersoecke und die Musik, denn so war ich auf der einen Seite nicht ganz so schlitterig unterwegs und auf der anderen seite nicht nur mit mir und dem SCH...Berg beschaeftigt.
Dennoch stellte ich mir die Frage warum ich denn unbedingt so etwas unnuetzes wie Wasser und Essen mitschleppen musste, besonders habe ich mich ueber die schweren Eier geaergert
, denn es war klar, dass ich sie niemals essen wuerde: der Schefelgeruch der in der Luft lag passte einfach nicht zu der Vorstellung von frischen Eiern ...

Der schoenste Treck Neuseelands!








Irgendwann hat ich dann auch den hoechsten Punkt des Trecks erreicht und vor mir lag der Grund, warum dies der schoenste Treck Neuseelands ist:
Die Aussicht ist einfach atemberaubend und man weiss gar nicht wohin man zuerst schauen soll : auf die umliegenden Vulkane, die tuerkisfarbenen Kraterseen oder doch die beeindruckende Mondlandschaft am Fusse des Kraters!

So heisst es zumindest, denn alles was ich sah war: Nebel! ach ja ein wenig Regen gesellte sich nu doch dazu und Wind von ca 75 kmh (wurde uns spaeter berichtet).
schnell machte ich mich also an den Abschlitt. Von Abstieg konte naemlich keine Rede sei, es war eher ein Gleiten auf dem Vulkangeroell. Als ich mich erst einmal daran gewoehnt hatte, war es sogar ganz lustig und ich benoetigte auch nur 2 mal die Popobremse.

Anschliessend ging es weiter bergab, der Regen nahm zu und ich packte doch endlich die Regenklamotten aus (leider etwas zu spaet denn ich war ja bereits nass und so herrschte schnell ein angenehmes Klima...).....

und nun?







auch beim Abstieg war ich wieder sehr froh um die Wanderstoecke (wirklich eine tolle Erfindung, als niemand dabei war versuche ich mich sogar im Nordicwalking, das war bestimmt die Hoehenluft...)

Endlich erreichte ich die Huette die als solche in derKarte verzeichnet war. Wer nun aber wie ich mit einem flotten Senner der mir ein Bauernfruehstueck mit heisser Schokoade und Buttermilch an den Kamin bringt gerechnet hat, hat sich da leider ebenso wie ich getaeuscht...
es war jedglich eine leere Huette ohne Heizung wo man sich hineinsetzen konnte, da es dort aber genauso kalt war, ass ich nur schnell meinen Energieriegel und weiter gings....

Die letzten 2 Stunden waren wirklich nochmal hart. Es ging zwar nur bergab und nach einer Stunde schien sogar die Sonne wieder, trotzdem war es sehr steil und ging verd.... auf die Knie.
Schliesslich erreichte ich den Parkplatz, wo ich dann noch 1,5 stunden auf den Bus warten durfte.
Das Warten war aber recht lustig, da alle ziemlich zynisch und trotzdem gut gelaunt waren. Wir zeigten uns gegenseitig die unuetzen Dinge die wir mitgeschleppt hatten und lachten ueber Wasser, Sonnenhuete, Kameras und Essensrationen fuer 1 Woche :-)

Dennoch war ich recht stolz auf mich, denn ICH!!! hatte an diesem Tag 700 Hoehenmeter nach oben und 900 nach unten bewaeltigt fuer die Strecke die mit 7-8 Stunden veranschlagt ist, brauchte ich nur 6 Stunden und 15 Minuten (nun ja ich hab ja auch keine Foto-und espause gemacht..)

Gestern noch sagte ich mir ok ich habs geschafft aber das brauche ich nicht mehr wieder machen. Heute hingegen fuehle ich mich wie mindestens 100 mit kaputten knien und Muskelkater in Beine und Armen (jaja die Stoecke...).
Dennoch koente ich mir vorstellen es irgendwann nochmal zu machen.
Zum Glueck stellt sich diese Frage im moment nicht, da fuer die naechsten 3 Tage Regen und auf dem Treck sogar Schnee angesag ist :-)

Der egen ist auch der grund waru ich meine Plaene geandert habe und nicht gleich weiter nach Taupo gefarhen bin, denn hierfer BRAUCHE ich schoenes Wetter und einen wolkenlosen Himmel...

Ich bin weitergefahren nach Waitomo zu den beruehmten Hoehlen, denn nass wird man da sowieso ...

Heute habe ich mir noch trocken eine Gluehwuermchenhoehle angschaut di wirklich sehr schoen und heimelig war, fuer morgen habe ich eine Abseil-rafting-hoelen-kletter-tour gebucht und hoffe bis dahin wieder einigermassen laufen zu koennen...

Ach ja falls ihr euch gefragt habt, was ich zwischen Wellington und dem Tangarinocrossing gemacht habe:

NICHTS!!! ich war eine Nacht in einem Meeresvorort von Wellington in einem gemuetlichen strandhaus, wo man Abends im esszimme von Kerzenschein beleuchtet wurde und eine Nacht in Wangarino wo ich im Garten in den Haengematten gelesen und gedoest habe.
Nach all den tolle Erlebnissen auf der Suedinsel war so ein Timeout bitter noetig und nun bi ich wieder voller Tatendrang und mal gespannt was die Nordinsel noch so alles zu bieten hat!

Samstag, März 10, 2007

2.variante

nachdem mich grad ein Hilferuf meiner Eltern erreicht hat, dass sie die dunkle Schrift nicht so gut lesen koennen (huch haette ich als Blindimitarbeiterin ja mal selber draufkommen koennen, bei meinem Bildschirm gings aber gut...), hier nun eine andere Variante
bitte um weitere Meinungen ... :-)

Freitag, März 09, 2007

Nicht erschrecken!

Ihr seid hier richtig, ich hatte blos grad a bisserl Zeit und dachte mir ein neues Outfit kann dem Blog ja nicht schaden ;-0
gefaellts euch oder sollte ich wieder zum alten zurueckkehren?

Aussoehnung mit Mittelerde




der fluss von Bruchtal


Hier stand Sarumans Turm in Isengard


dieser baum wurde fuer den Film gepflanzt, bevor er aber fest eingebuddelt wurde, wurden er und ein anderer baum aber immer wieder umgerissen um im Film die Scene darzustellen, wie die baeume in isengard fefaellt werden!

Nach der herr-der Ringe-enttaeuschung von queenstown, wollte ich eigentlich keine tour zu diesem Thema mehr machen....

Dann wurde mir diese Tour aber von mehreren Leuten empfohlen und so buchte ich etwas skeptisch diesen Halbtagestrip und wartete ab was nun auf mich zukommen wuerde:

es war so gut! der Guide kannte sich absolut aus, las nicht nur aus einem Buch vor, sondern gestaltete das ganze sehr unterhaltsam und anschaulich. An jedem Ort gabs Geschichten, Bilder der originalscenen und viele Hintergrundinfos. Im Laufe der Tour stellte sich herraus, dass wir nicht mit einem studenten, sondern mit dem Chef persoenlich unterwegs waren und so konnten wir nochmehr Hintergruende erfahren. das ganze hat wirklich Spass gemacht!

Hier ein paar der Stories:

alle 3 teile wurde am Stueck gedreht und dann nacheinander fuers Kino earbeitet. das hatte mehrere Vorteile unter anderem auch den, dass die Schauspieler nach einem sehr erfo;lgreichen 1.Teil keine ueberhoehten Gehaltsanspueche stellen konnten :-)

Um die Stimmen der Orgs die in Isengard auf den kampf eingestimmt werden zu bekommen, nutzte Peter Jackson die halbzeit eines Rugbyspieles Neuseeland_england) und bat die Fans, laut zu schreien, sich auf die Brust oder Stuehle zu hauen und noch einiges mehr. Mit diesen Toenen wurden dann die Computerbilder untermalt und die Massewird im abspann dankend erwaehnt

Aragon sollte urspruenglich nicht von Viggo Mortensen sondern einem anderen Schauspieler dargestellt werden. nach ein paar drehtagen stellte sich aber heraus dass ideser einfach nicht passte.
Dann folgte ein Anruf bei Viggo Mortensen, der gerade zu Hause war. Er zoegerte erst, aber sein Sohn war ein grosser Herr der ringefan und ueberzeugte ihn sehr schnell!
am Set angekommen, war er erst der Aussenseiter, da sich alle anderen schon kannten. mit der Zeit wurde er aber immer selbstbewusster und wurde dann eine art mentor udn anFuehrer , ganz so wie Aragons geschichte vom Streicher zum Koenig...

Eliah Wood war mit 17 Jahren noch recht jung als er nach Wellington zog. er mietet sich fuer die 3 Jahre ein Haus war aber noch nicht so recht selstaendig. oft vegass er zB seinen Scxhluessel. daher buuergerte es sich ein dass der Schauspieler des Sam immer einen ersatzschluessel dabei hatte und so auch im echten Leben fuer seinen Herren sorgte :-)

Der Schauspieler des Saruman war ein riesiger Tolkienfan und hatte jedes Jahr alle 3 Buecher gelesen. Am Set diskutierte er daher staendig mit Peter Jackson und kam schliesslich nicht zur Premiere des 3.Teiles in Wellington, weil er mit seinem Tod im Film nicht einverstanden war...

solche Geschichten wurden uns die ganze Zeit erzaehlt und so wurde aus den urspruenglich 4 geplannten 5,5 Stunden, wovon ich keine Minute bereut habe!

Nett fand ich auch die Brotzeit. Auf fast allen touren die ich gemacht hate gab es immer irgendwann einen tee und Kekse 9diese waren immer aus der Packung mal ok und mal nicht schlecht. Diesmal gab es sehr leckeren Kuchen aus dem Lieblingscafe der Filmcrew.
Natuerlich bucht man nicht die Tour wegen der Kekse, lecker war der kuchen aber trotzdem ;-)

Mittelerde


An Stelle des gelben turmes muss man sich nur die Tuerme von Minas Thirit vorstellen und schon ist man mitten in der Scene :-)
Heute ist es wieder ein Steinbruch.... Natuerlich wurde auch nicht die ganze Stadt in originalgroessedargestellt, sondern nur ein kleiner bespielbarer teil, der Rest wurde per Computer hinzugefuegt.
Als man mit Drehen von Minas Thirit fertig war wurde aus den Kulissen flugs helms Klamm!




der fluss vor Isengard



der baum von bruchtal, wo das bekannte Ich_bin_der_schwule_elb Foto von orlando Bloom geschossen wurde (bitte nicht killen!!!)


auf diese Lichtung wurde Bruchtal teils gebaut, teils projeziert (uns wurden immer die Scenenfotos dazu geszeigt, da konnte man sich das alles gut vorstellen)



Der Fluss von Anduin, wo sich die gefaehrten auf den Weg machen.... Sie sassen uebrignes in unterschiedlich grossen Booten zwecks der opischen Taeuschung. Nur Gimmli durfte nicht mitfahren, der Schauspieler ist in Wahrheit ca 190 gross und wurde in dieser Scene durch einen echten winzling ersetzt (das passierte uebrigneds sehr oft waehrend der dreharbeiten, im endeffekt sieht man mehr diesen unbekannten schauspieler als das orginal, der wurde "nur" fuer die Gesichtszenen gebraucht....)

Reisen in andere Welten!



Meine letzte nacht auf der Suedinsel hatte ich in einem sehr originellen Hostel in Picton verbracht. es hiess Jugglers Rest und wurde von Jongleuren gefuehrt. ueberall lagen Utensilien rum mit denen man sich beschaeftigen konnte. aber die besitzer konnten es natuerlich am besten! das ganze Haus war sehr gemuetlich engeichtet.Zb musste man die Schuhe draussen ausziehen, dafuer lagen dann auf jedem Bett warme, selbstgestrickte Socken. zum fruehstueck gabs selbstgebackenes, noch warmes brot und Marmelade (das war mal eine schoene abwechslung zum Muesli dass ich mir sonst zubereite...)

Die letzten Stunden habe ich dann auf einem Postboot verbracht. Damit bin ich den Queencharlottesound hinabgetuckert und wir haben die Post zu den entlegenen haeusern gebracht. ich hate es mir zwar etwas romantischer vorgestellt, es war aber trotzdem eine schoene Fahrt.
abends um 19 uhr ging es dann auf die Faehre (ich hatte ein wenig bedenken wegen der auf und Abfahrt im Auto, ist aber alles gutgegangen).
Gegen halb 11 erreichte ich dann Wellington auf der Nordinsel. Dort war ich im riesigen und daher etwas unpersoenlichen Yha, war aber schon OK....
nun noch ein paar Bilder von Mittelerde...




hier haben sich die 4 Hobbits vor den Nazgul versteckt

es wurde noch eine kuenstliche Wurzel eingefuegt, zum einen da sie so groesser als in wirklichkeit gebautwerden konnte und die Hobbits damit auch schoen klein wirkten, zum anderen hat Peter Jackson eine bekannte Bildvorlage des beruehmtesten herr der ringe Malers nachbauen koennen , um den Fans nicht eine neue Welt im Film vorstellen zu muessen sondern etwas vertrautes.
Bei genauerer Betrachtung der Szene sieht man auch, dass Frodo hier zum ersten Mal etwas farbloser als seine Freunde aussieht. Ein Effekt, der im Film immer intensiver wird umso seine verschmelzen mit dem Ring deutlicher machen zu koennen



Den Abhang sind die 4 auf der flucht aus dem Maisfeld runtergekullert (alle diese Szenen wurden uebrigends in einem oeffentlichen Park gleich hinter Peter Jacksons Haus gedreht....)

unterwegs mit dem Postboot








Dienstag, März 06, 2007

Ein Traum wird wahr!

nach den tollen Eindruecken von den Sounds und gletschern war ich ehrlich gesagt ein wenig gesaettigt von all den Eindruecken und Highlights die ich erleben durfte....
Daher habe ich 2 Tgae mit viel Ruhe und nur ein bisschen autofahren verbracht 9einmal in einem tollen Hostel hoch ueber dem Meer und einmal in Hamner spings einem kurort fuer aeltere Semester, aber mit hotsprings in denen ich mich nach 7 Monaten (ja solange bin ich schon unterwegs....) ohne Badewanne froehlich gereket habe.
Gestern ging es dann weiter nach Kaikoura an der Ostkueste. Den tag wollte ich eigentlich nochmal ruhig gestalten, um mich auf das heutige higlight vorzubereiten. ber kaum in dem sehr netten und gemuetlichen hostel angekommen, ffragte mich der Host ob ich nicht Lust haette in einer stunde mit Seehunden schnorcheln zu gehen. natuerlich hatte ich Lust!
Es war wudnerschoen so nahe an den Tieren dran zu sein. Sie nahmen uns zwar nicht sichtbar wahr, aber wirt konnten sie trotzdem gut beobachten wenn diese am Land so tollpatschigen Tiere elegant im Wasser tauchten!
Zum Abend essen habe ich kir dann etwas ganz besonderes geleistet: an einer imbissbude holte ich mir einen ganzen gekochhten hummer 9nur 15 euro. den verspeiste ich dann mit einer sreelbstgemachten Sosse und fuehlte mich schon mal gestaerkt fuer den naechsten tag.
Dieser begann heute um 7 uhr mit einem bangen Blick aus dem Fenster, aber zum Glueck versprach es wieder ein toller tag zu werden.
ich hatte naemlich schon vor 2 Wochen eine Schwimmen mit delfinen Tour gebucht und diese ist wetterabhaengig.
Bei strahlendem Sonnenschein fuehren wir bepackt mit 7mmm neopren und abc ausruestung mit dem Boot hinaus. Hier durften wir 2 mal ca eine halbe Stunde mitden Delfinen schwimmen!
Das ganze war sehr behutsam und es wurde darauf geachtet dass es den Delfinen gut geht. Sie leben dort in freiheit und koennen selber entscheiden, ob sie bei denMenschen sein wollen oder nicht....
eine Frau sagte ganz trocken : im wasser sind nicht die Delfine dafuer da euch zu unterhalten, sondern umgekehrt....
also tauchten, drehten im kreise udn sangen laute Toene durch unsere Schnorchel udn dann kamen sie:
ca 30 tiere die ganz nah und neugierig um uns rumtauchten. Das war sooo schoen! sie beobachtetetn alles ganz genau und schwammen zwischen uns herrum und man haette sie anfassen koennen (ist natuerlich nicht erlaubt!)
Mit Delfinen zu schwimmen war schon immer ein Traum von mir, aber es hatte noch nie geklappt und nun so viele Tiere so nah, wahnsinn!
nach der stunde liessen wir die Tiere aber wieder in Ruhe (auch darauf wird geachtet, ddass es den Tieren nicht zuviel wird!) nach einer heissen schokolade hatten wir noch die Gelegenheit zu fotografieren und dann war dieses tolle Abenteuer nach 3 Stunden leider zu ende. ich weiss aber schon wovon ich heute nacht traeumen werde.....




Kitsch as Kitsch can...









Freitag, März 02, 2007

Franz Josef Gletscher

Heute gab es schon wieder ein Highlight: ich habe einen Helihike am Franz Josef Gletscher unternommen (nein hier hat die CSU ausnahmsweise mal nicht ihre finger im spiel, der gletscher wurde zu Ehren des oesterreischischen Kaisers so benannt). Getsern hiess es noch dass Regen angesagt sei und es gut moeglich sei, dass der flug morgen ausfalle (und dabei hatte ich doich schon vor 2 Wochen gebucht) ich ass also brav meinen Teller auf, sprach ein Nachtgebet und ging frueh schlafen.
Am Morgen der bange blick zum Himmel, aber : blauer Himmel mit sonne!!!
Was ein Glueck :-)
Die kommenden stunden waren wirklich ein besonderes Erlebnis:
In einer Gruppe von 10 Leuten flogen wir mit dem Hubschrauber mitten ins Eis (ein kleiner 10 Minuetiger Rundflug war natuerlich mit dabei) dann hiess es Spikes anziehen (ca 1 Kilo schwere Schuhe hatten wir schon vorher bekommen), Eispickel in die Hand und ab nach oben.
Unser Guide schlug uns teilweise Stufen ins Eis, teilweise suchten wir uns unseren eigenen Weg. Je weiter wir nach oben kamen um so weisser und blauer wurde das Eis.
Ich kannte bisher nur den PitztalerGletscher an dem ich einmal im Sommer zum Skifahren war, der franz Josef ist aber ganz anders: skifahren unmoeglich, da er aus lauter Spalten und Harschen Eisbloecken besteht.
Es war so wunderschoen ( daher auch die vielen Bilder im Anhang...)
Hoehepunkt war eine Eishoele die erst am Tag vorher entdeckt wurde und nun ca 2 wochen bestehen bleibt bis auch sie weiterwandert....
Das Wetter war iwirklich wunderschoen und ich konnte mein Glueck kaum fassen!
Nach ca 2,5 Stunden auf dem Eis ging es wieder mit dem Heli nach unten.
Das ganze war wirklich ein Erlebniss, dass ich mein Leben lang nicht vergessen werde!